Startseite » So sieht man sich wieder

So sieht man sich wieder

    Noch alles im Winterschlaf

    TG_No.: 229 / No4 im März. 2021 / See3/ Uhrzeit: 10:30Uhr/ Tiefe: 14,3 / Dauer: 44min / Wassertemperatur: 8°C

    Es war im Januar dieses Jahres als wir an diesem See tauchen gingen. Damals war die Sicht durch das Hochwasser recht schlecht. Was waren wir froh das sich der See dieses Mal wieder in seinem fast klarem Wasser zeigte. In der Ferne nahm der milchige Schleier zu, der von den kleinen Schwebteilchen herrührte.

    Ich war ein wenig knausrig und bin mit einer angebrochenen Flasche ins Wasser gehüpft, eigentlich nicht meine Art. Safety First!  Beim Tauchen eh. Aber was macht man mit einer Flasche in der noch 150Bar (2250 Liter Luft) drin sind? Füllen lassen und dafür den vollen Preis Zahlen? Hmm? In unseren Flasche-leer-tauch-See wollten wir nicht. Und mit der Taucherfahrung an diesem See wusste ich dass ich bei einer Stunde Tauchzeit selten mehr als 130 Bar verbraucht habe. Also das “Risiko“ eingehen. Wobei das Risiko recht gut kalkulierbar ist, da sich der Verbrauch durch die Tiefe steuern lässt. Und Spätestens bei 80 Bar hätte ich den Rückweg im flacheren Bereich angetreten.

    Aber die Tiefe lockt.

    Die typische Sprungschicht auf 12 Meter, in diesem See eine eher generelle durchgehende Trübung, war nicht da. Ich konnte auf 10 Meter noch gut und gerne 5-6 Metern in die Tiefe sehen und sah große Baustämme die mir bis dato Unbekannt waren.

    Mein Buddy hat sich aber einige Meter über mir gehalten, was mich etwas wunderte. Er kam selten tiefer als 10 Meter. Meinte aber “Alles OK“. Am Ende unseres Tauchgangs sagte er das er ab 13 Metern einen Druck in den Nebenhöhlen verspürte der unangenehm war und deswegen nicht tiefer konnte. Schade… dann müssen wir nochmal tauchen gehen 😀

    An den Röhren angekommen sahen wir dass keiner die Arbeit fortgesetzt hat und sie weiter freigeschaufelt hat.

    An der Oberen Röhre angekommen waren wir doch kurz davor hindurch zu tauchen. Der Platz hätte ausgereicht… aber mit den empfindlichen Trockis und den scharfkantigen Muscheln? Nee lieber nicht. Wir warten wenn wir wieder mit unseren Neos unterwegs sind  🙂 Also machten wir uns auf den Rückweg.

    Kurz vor dem Ende des Tauchgangs sahen wir wieder den 30 cm großen Barsch liegen. Der dieses Mal wirklich Tot aussah. Mein Buddy versuchte dennoch ihn mit einem angedeuteten Fingerstipper, wie letztes Mal, zum Leben zu erwecken. Und wieder brachte er mich zum Lachen und flutete dadurch schon wieder meine Maske. So ein blöder Hund 😉

    Ansonsten war es ein recht unspektakulärer Tauchgang aber ein paar schöne Fotos gab´s dennoch.

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.