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Tauchervideos sind doof

    Was hab ich Tauchvideos gemacht und ins Netz gestellt. Ja schön: Für mich, vielleicht noch für mein Buddy aber für alle anderen wahrscheinlich nur langweilig. Sekundenlanges draufzugleiten dabei schön verwackelt und nichtssagend. Das Baggersee ist nicht das Rote Meer. Tauchen im Baggersee ist toll, interessant, nervenaufreibend, spannend und geheimnisvoll. Das kann man aber nicht in einem Video einfangen, da geht so viel verloren von der Stimmung und den Gefühlen die du bei einem Tauchgang empfindest. Fotos sind etwas aussagekräftiger und eher auf den Punkt. Deshalb habe ich mich entschieden meist nur noch Fotostories zu machen.

    In diesem Artikel möchte ich etwas über meine Erfahrungen in Unterwasseraufnahmen erzählen.

    Nicht jeder hat das Geld oder sieht einen Sinn darin eine teure Unterwasserkamera zu kaufen. Beide Punkte trafen bei mir zu. Denn ich bin blutiger Anfänger was die Fotographie angeht. An Land, wie zu Wasser. Ich bin heidefroh wenn ich mit meinem Smartphone ein ordentliches Foto hinbekomme. Dann für eine Unterwasserkamera mal schnell 1500€ ausgeben? NÖ nicht mit mir!! Denn was geschieht mit den meisten Fotos und Videos in der Regel? Sie wandern auf die Festplatte und setzten Staub an und falls es dann doch den Einen interessiert und du möchte die Fotos zeigen weist du nicht mehr wo du sie abgespeichert hast :/ Dennoch wollte  ich gerne anderen zeigen was es alles unter Wasser zu sehen gibt. So habe ich mir eine 50€ Kamera gekauft und bin mit meiner Investition und dem Ergebnis (Preis/Leistung) recht zufrieden..

    Meine Kamera habe ich fast immer dabei und wie schon gesagt, ist es kein Hightech-Gerät. Wobei mein Buddy immer steif und fest behauptet das er nicht mit mir im gleichen See getaucht ist, wenn er meine Fotos sieht. Und das sie so toll wären!? Ja gut, soll er mal etwas anders behaupten. Ich kenne noch andere Taucher. 🙂 Nee Spaß beiseite. Ich finde das die meisten meine Fotos für mein 50€ Kamera recht gut sind.

    Dabei bediene ich mich eines Tricks auf den ich per Zufall gekommen bin. Wenn das mein Buddy liest werde ich wahrscheinlich die Anerkennung meiner Fotos verlieren aber egal. Doch zuvor noch eine kleine Geschichte zu diesem Thema Unterwasserfotographie.

    Mein Erlebnis mit Tauchern und ihrer Kamera

    Ich war vor einer Weile mit Buddys und deren Kameras unterwegs. Die Kameras lagen mit allem Drum und Dran so bei 2500€ und 10000€  und Hey die Fotos sind echt genial, dagegen sind meine Müll, man sieht das jeder Euro es wert ist was die Kameras gekost haben. Da dachte ICH, ich bin in einem anderen See als die getaucht. (wenn ich das so schreibe verstehe ich nun meinen Buddy 😆 ). Auf jeden Fall sind die nur zum Fotografieren ins Wasser gehüpft und das wusste ich auch vorher. Aber ich hatte keine Vorstellung was mich erwartete. Für mich war das kein schöner Tauchgang.

    Bis das Model Wasserpest und Tausendblatt endlich richtig in Position waren, ich sag nur: Echte Diven! 😀 Das hatte für mich nichts mit Spaß und Tauchen zu tun. Das ist nicht meine Obsession beim Tauchen. Ich will durchs Wasser gleiten, mich in andere Welten träumen, Grenzen erfahren… und hin und wieder etwas Seltenes und Schönes aufnehmen. Einfach ganz entspannt tauchen.

    Mein Trick

    Was ich mache um ´´Gute Fotos„  mit einer 50 € Kamera zu bekommen ist, dass ich keine Fotos mache. Denn das ganze positionieren, prüfen, richten, prüfen,warten, abdrücken, doch nicht das richtige und dann nochmal alles ins rechte Licht rücken und von vorne anfangen *Gähn* ne ne ne das ist nichts für mich. Ich mache gemütlich ein Video halte eine Weile mit meiner Kamera auf das Objekt meiner Begierde drauf und tauche weiter. Zuhause schaue ich mir das Video im Vollbild an und mache an der Stelle, wenn das Bild scharf ist und die richtige Position hat, ein Screenshot.

    Voilà Gutes Foto 😉

    Ist das dann noch ein Unterwasserfoto? 😛

    Um ein Unterwasserfoto noch etwas Schwung zu geben kannst du es auch im Hochformat aufnehmen. Ich finde das peppt die meisten (nicht alle) Foto noch mal etwas auf. Hier ein paar Beispiele.

    Mein Fazit

    Wer nicht nur hin und wieder ein paar Schnappschüsse, wie ich, unter Wasser machen möchte und sich der Unterwasserfotographie verschrieben fühlt, dem empfehle ich auf jeden Fall sich eine gute Kamera zu kaufen. Denn mit allem anderen wird man nicht glücklich. Selbst ich ärgere mich oft über die Qualität meiner Fotos… 🙄 entscheide selbst was du möchtest Fundive or Workdive.

    Bis dahin viel Erfolg und Gut Luft

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