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TG-No.: 211 See1

    No.1 im Okt. 2020 Uhrzeit: 20:15 / Tiefe: 16,4 / Dauer: 60 min / Wassertemperatur: 10°

    Heute war es wieder einmal ein Nachttauchgang der feinsten Sorte. Angekommen um 20 Uhr sind wir fix in unsere Trokis geschlüpft und habe unser vormontiertes Equipment aufgezogen. So waren wir 20:15 schon im Wasser und sahen gleich zu Beginn dass unserm Ausstiegsbaum die Luft ausgegangen ist. Also auf dem Rückweg den Schwimmkörper wieder füllen, keine Ahnung wer den immer leert.

    Die Sicht war wieder besser und lag durchweg zwischen 2 und 3 Metern. Auf eine Tauchtiefe von 16 Metern angekommen, haben wir schnell bemerkt, dass sich der Untergrund des Sees wieder stark verändert hat.

    Beim nächsten Mal müssen wir die Steilkante auf 22 Meter genau anschauen. Meine Befürchtung ist das sie wieder ein gutes Stück eingebrochen ist.

    Auf unserem Weg haben wir ab 14 Metern ein weißes Geflecht gesehen, das den Boden Flächenweise überspannt – sieht aus wie eine Art Schimmel.

    Wenn man über so eine Fläche taucht könnte man meinen als ob man über einen fremden Planeten fliegt der von Kratern übersät ist.

    Normalerweise liegen in diesem See Bäume bis zu einer tiefe von ca.12 Metern. Umso überraschter war ich als ich sie schon auf 16 Metern sah. Noch ein Indiz für die Aktivität des Sees.

    Auf dem Rückweg sind wir zwischen 7 und 5 Metern getaucht. Ich finde es immer wieder witzig wie manche Fische chillen. Auf einem Ast einer Baumkrone lag ein riesen Barsch, den größten den ich je sah, und schien zu schlafen. Der müsste ohne Taucherlatein gute 40-45 cm groß gewesen sein.

    Im großen Ganzen war es ein recht entspannter Tauchgang und ich freue mich schon wenn wir das nächste Mal die Kante die Kante besuchen.

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