Zum Inhalt springen
Startseite » Das war ja klar

Das war ja klar

    TG_No.: 230 / Nr.1 im April 2021 / See3/ Uhrzeit: 14:15Uhr/ Tiefe: 31,1 / Dauer: 45min / Wassertemperatur: 7°C

    Bei den Sichtweiten vom letzten Mal war es ja Klar das wir unseren nächsten Tauchgang auch wieder hier machen und wir wurden nicht enttäuscht. Mit Sichtweiten von 10 Metern+ macht das tauchen richtig Spaß und das Gefühl vom Fliegen überkommt einem wenn man 8 Metern unter sich den Grund sieht.

    Dieses Mal hat der Abstieg in die Tiefe sehr gut funktioniert und wir kamen gut voran. Da mein Buddy mit einer 10er Flasche unterwegs war meinte er bei 29 Metern dass wir in geringerer Tiefe weiter tauchen sollten um nicht aus Luftmangel den Tauchgang  vorzeitig  beenden zu müssen.

    Als mein Buddy das Zeichen zum höhertauchen gab,  schaute ich auf meinen Tauchcomputer und sehe eine Tauchtiefe von 29,3 Metern. Einen kurzen Augenblick wollte ich ihm nach oben folgen… einen ganz kurzen Augenblick. Dann dachte ich mir NÖ VERGISS ES!! Der 3er muss mit! Also Atme ich richtig tief aus um noch weiter zu sinken. Bei 30,4 Metern sehe ich meinen Buddy auch in der Abwärtsbewegung. Er deutet auf seinen Computer und Daumen nach unten. Da war mir klar, dass wir die gleichen Gedanken hatten… der 3er muss mit. 🙂 

    Einfach unglaublich das der See auch noch auf 30 Metern fast taghell ist auch die Dreikantmuschel ist hier unten gut vertreten. Beim Aufstieg kamen wir noch an großen Felsen vorbei und einer kleinen Steilkante. Nach einer Weile taucht am Rand der Sichtgrenze ein Baum auf. Genau jener den ich bei dem Letzen Tauchgang von 10 Meter aus gesehen habe.

    Plötzlich wird es dunkel und eine Nebelwand schält sich den Hang herunter und hüllt uns ein. Die Sichtweite schrumpft auf wenige Meter. Wir tauchen weiter, bis sich vor uns die Betonrohre aus dem Nebels schälen. Es ist kaum vorstellbar dass es vor wenigem Tage an diese Stelle Glasklar war.

    Mein Buddy zeigte mir Halbzeit an und wir machen uns auf den Rückweg. Da sehe ich die Verursacher der Nebelbank oder besser gesagt deren Hinterlassenschaften. Karpfen bei der Nahrungssuche. Sie werden munter, ich schaue auf meinen TC und sehe dass wir 12°C in 5 Metern Tiefe haben. Ja da kann man wieder fit werden und auch das erste Grün ist zu erkennen. Algen die von den Ästen hängen sieht man nun zu Hauf.Auch sieht man Sauerstoffbläschen die sich am Boden bilden, sie sehen aus wie kleine leuchtende Perlen.

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.